Kirchenchor St. Maria Hohenrechberg



Im liturgischen Dienst werden jährlich um die 12 Auftritte durchgeführt, wobei an Weihnachten, Ostern und an einem Oktobersonntag der Chor von einem kleinen Orchester und Gesangssolisten begleitet wird. Bei Gemeindefeiern beteiligt er sich mit weltlichen Liedern, wenn er eingeladen wird, bei Festen der Kirchengemeinde übernimmt er auf Wunsch Bewirtungsdienste.
In jedem zweiten Jahr gestaltet er in der Adventszeit den Altennachmittag musikalisch.

Unser junger, dynamischer und kompetenter Dirigent, Thomas Baur,hat ein Musikstudium an der Musikhochschule Trossingen absolviert und ist Lehrer an einem Gymnasium in Wasseralfingen.

Die Singstunde findet wöchentlich am Donnerstag von 20.00 – 21.30 Uhr in der Scherr-
Grundschule Rechberg statt. Anschließend treffen sich die Chormitglieder, welche noch in gemütlicher Runde zusammen sitzen möchten, in der Gaststätte "Jägerhof". In den Schulferien sind keine Singstunden.
Natürlich hat auch unser Chor die üblichen Nachwuchssorgen. Daher sind neue Sängerinnen und Sänger jederzeit herzlich willkommen.

Kontaktadressen:
Dirigent: Thomas Baur Tel.: 07175/909100
Vorstand: Bruno Tillich Tel.: 07171/42801
Schriftführerin: Gudrun Sloan Tel: 0717143692

 

 

 

460 Jahre im Dienst der musica sacra

 

Im Rahmen einer weihnachtlichen Jahresschlussfeier fand am 15.12.2018 im Gasthaus „Jägerhof“ in Rechberg die Ehrung mehrerer Chormitglieder für langjährigen Einsatz für die musica sacra statt. Vorstand Bruno Tillich begrüßte alle Chormitglieder, besonders den Präses des Kirchenchors, Pfarrer Dr. Horst Walter und den Dirigenten Thomas Baur.

Zwischen weihnachtlichen Chorsätzen und teils besinnlichen, teils humorvollen Textbeiträgen verschiedener Chormitglieder, dankte Bruno Tillich den Chormitgliedern für die rege Teilnahme an den Proben. Er betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, regelmäßig zu den Proben zu kommen. Besonderer Dank ging an den Dirigenten, Thomas Baur, für nunmehr 20jährigen Dienst. Gewürdigt wurden seine Geduld und sein Optimismus: „Da ist schon viel Richtiges dabei!“ Weiteren besonderen Dank erhielt unsere Notenwartin Edith Kahl für ihre oft zeitraubende Sortierung und Bereitstellung der Noten. Auch Familie Rieg wurde für ihre gute Bewirtung lobend erwähnt.

Unser Vorstand Bruno Tillich wurde beonders hervorgehoben, da er das Jahr über an Organisatorischem viel zu erledigen hat.

Nach einer musikalischen Einlage von Karl Quadt und Uli Schabel, die auf ihren Akkordeons aufspielten, ergriff unser Präses, Pfr. Walter, das Wort. Er dankte dem Chor, verglich ihn mit dem Leben der hl. Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik und betonte, dass sie beispielhaft ihren Glauben weitergab und mit ganzem Herzen auf Gott vertraute.

Anschließend bekamen die Chormitglieder, welche 30 Jahre, 40 Jahre, 50 Jahre und 60 Jahre dem Chor die Treue gehalten haben, eine Urkunde und ein Gebetsfaltblatt für langjähriges Engagement.

Mit einem geselligen Teil und einer Überraschung für alle Chormitglieder von unserer Sopransängerin Jasmina klang die Jahresschlussfeier aus.

 

 

 

Festlicher Weihnachtsgottesdienst

Der Katholische Kirchenchor gestaltet den Weihnachtsgottesdienst zum Hochfest am 25.12.2018 um 10.30 Uhr in der Wallfahrtskirche Hohenrechberg  mit.

Zur Aufführung kommen mehrere Teile aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint Saens, das Christe redemtor von P.Basilius Breitenbach und von Johann Sebastian Bach aus der Kantate Nr. 36 "Schwingt freudig euch Empor" der Choral "Wie schön leuchtet der Morgenstern".

Begleitet wird der Chor von einem Streichquintett und Christoph Pitzal an der Orgel. Als Solisten singen Christine Maihöfer-Baur (Sopran) und Thomas Baur (Bass). Gesamtleitung: Thomas Baur.

 

Das Oratorio de Noël (deutsch: „Weihnachtsoratorium“) ist ein im Jahr 1858 entstandenes Werk des damals 23-jährigen französischen Komponisten Camille Saint-Saëns (1835–1921) und wird seit einigen Jahren auch im deutschen Sprachraum des Öfteren aufgeführt.

Camille Saint-Saëns wirkte ab 1858 an der Kirche La Madeleine in Paris als Organist, eine Stellung, die er fast 20 Jahre innehaben sollte. Bis zu diesem Zeitpunkt war er bereits u. a. als Komponist dreier Sinfonien und einer Messe  hervorgetreten. Im Advent 1858 komponierte er innerhalb von 12 Tagen sein Oratorio de Noël op. 12. Die Komposition erlebte am 25. Dezember 1858 in der Madeleine ihre Uraufführung. Gewidmet ist sie seiner Schülerin Madame de Vicomtesse de Grandval.

Das in Frankreich häufig aufgeführte Werk hat auch im deutschen Sprachraum seit einigen Jahren zunehmend Eingang in das weihnachtliche Chorrepertoire gefunden.