Gottesdienste
Stand  28.3.2020
 

Siehe:     Seelsorgeeinheit  Unterm Hohenrechberg

Die Gottesdienste am Samstag (Vorabendmesse) sind immer in der Bruder-Klaus -Kapelle

 

Abkürzungen:

MF – Hl. Messe; WGF – Wort-Gottes-Feier;

SG – Schülergottesdienst; KW – Kreuzweg

WK – Wallfahrtskirche; K – Bruder Klaus Kapelle

 

Fahrdienst:

 

Der Fahrdienst zur Pfarr- und Wallfahrtskir-che besteht jeden Sonntag ab 9.45 Uhr beim Gasthof Jägerhof. Die Fahrkosten betragen 2,00 Euro pro Fahrt. Es besteht auch Zustiegsmöglichkeit ab Waldstetten. Bitte setzen Sie sich mit dem Waldstetter Reisebüro, Herrn Beck Tel. 07171-947780 während den Öffnungszeiten des Reisebüros, in Verbindung.

Im Rahmen einer familienfreundlichen Regelung sind kleine Kinder bis zum Schulalter in Begleitung Erwachsener von den Fahrtkosten befreit.

 

 

 

Liebe Gemeindemitglieder,

 

mit dieser Vorlage wollen wir eine Hilfe anbieten, sich am Sonntag zu Hause mit

Christinnen und Christen auf der ganzen Welt betend zu verbinden. Auch wenn

Sie allein beten, sind Sie immer geborgen in der Gemeinschaft derer, die an Gott

glauben. Bitte laden Sie zu diesem Gebet niemanden ein, der nicht in Ihrer

Wohnung zuhause ist. 

 

Die Vorlage kann mit eigenen Ideen, Gebeten und Liedwünschen ergänzt werden.

Die Leseimpulse sollen helfen, über das Evangelium nachzudenken, ebenso der

Kommentar. Im Internet finden Sie Anregungen, wie Sie diese Gebetszeit um

weitere Gestaltungselemente (Bilder, Gedanken usw.) ergänzen können.  

 

Als Zeichen der Verbundenheit empfehlen wir, ein Licht ins Fenster zu stellen und

damit anderen Menschen zu zeigen, dass in diesem Haus/in dieser Wohnung

gerade gebetet wird. Die Verbundenheit kann auch zum Ausdruck kommen, wenn

Sie zeitgleich mit anderen Gemeindemitgliedern diesen Gottesdienst feiern (wenn

die Glocken läuten, oder zur normalen Gottesdienstzeit).

 

Vor Beginn des Gottesdienstes sollte vorbereitet und besprochen werden:

 

 

§ Ein geeigneter Platz zum Beten

§ Symbole wie Blumen, Licht (Kerze oder LED-Kerze), Kreuz, Bibel

§ Vorlage und Gotteslob 

§ Wem es möglich ist, ein Musikinstrument zur Begleitung der Lieder

§  

 

 

 

Die Übertragung von Gottesdiensten im Fernsehen (am 29.3.2020 um 10:15 Uhr

BR Fernsehen) und Radio, sowie via Internet, ist zudem eine Möglichkeit am

Sonntagsgottesdienst teilzuhaben. Hinweise auf www.drs.de Gottesdienst &

Gebet im Netz und daheim.

 

Wenn Sie mit einer Seelsorgerin/einem Seelsorger am Telefon sprechen wollen,

 

 

wenden Sie sich an die Seelsorger und Seelsorgerinnen vor Ort, oder an die

Telefonseelsorge: 0800/111 0 111  ·0800/111 0 222 · 116 123. Dieser Anruf ist

kostenfrei.

 

Herausgeber: 

Bischöfliches Ordinariat Rottenburg, Hauptabteilung VIIIa, Liturgie

 

Quellenvermerk für die Bibelstellen:

Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus

diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den 

Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebietes approbierten revidierten Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (2016).

© 2018 staeko.net

 

Das Fürbittgebet wurde herausgegeben vom Liturgischen Institut der Schweiz.  

 2

 

 

ERÖFFNUNG

Wenn möglich, wird eine Kerze entzündet und ein Licht ins Fenster gestellt.

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. 

Amen.

 

Lied    O Jesu, all mein Leben bist du (Gotteslob 377)

 

Stille

 

Gott, du sprichst zu mir in deinem Wort. Dein Heiliger Geist helfe mir zu

verstehen, was du mir heute sagen willst. 

 

LESUNG DES WORT GOTTES

Die Lesungen sind zu finden im Schott-Messbuch oder im Internet:

www.erzabtei-beuron.de/schott. 

 

Erste Lesung aus dem Alten Testament (Ez 37,12b-14) 

 

Antwort mit Psalm 130

 

Beim Herrn ist Barmherzigkeit (Gotteslob 639,3.4) 

 

Zweite Lesung aus dem Neuen Testament (Röm 8,8-11)

 

 

Evangelium (Joh 11,3–7.17.20–30.32–45)

 

 

Die Schwestern Maria und Marta sandten Jesus die Nachricht: Herr, sieh:

Der, den du liebst, er ist krank. Als Jesus das hörte, sagte er: Diese

Krankheit führt nicht zum Tod, sondern dient der Verherrlichung Gottes.

Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. Jesus liebte aber

Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte, dass Lazarus krank war,

blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er

zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. 

Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. 

Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber

blieb im Haus sitzen. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen,

dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles,

worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein

Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er

auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag. Jesus sagte zu

ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird

leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird

auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta sagte zu ihm: Ja, Herr, ich

glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt

kommen soll. Nach diesen Worten ging sie weg, rief heimlich ihre

Schwester Maria und sagte zu ihr: Der Meister ist da und lässt dich rufen.

Als Maria das hörte, stand sie sofort auf und ging zu ihm. Als Maria

dorthin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sagte

zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht

gestorben. Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden

weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und

erschüttert. Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie sagten zu ihm: Herr,

komm und sieh! Da weinte Jesus. Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn

hatte! Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat,

hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb? Da

wurde Jesus wiederum innerlich erregt und er ging zum Grab. Es war

eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: Nehmt

den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm:

Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. Jesus sagte

zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die

Herrlichkeit Gottes sehen? Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber

erhob seine Augen und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört

hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge,

die um mich herumsteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du

mich gesandt hast. Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter

Stimme: Lazarus, komm heraus! Da kam der Verstorbene heraus; seine

 Füße und Hände waren mit Binden umwickelt und sein Gesicht war mit

einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: Löst ihm die Binden

und lasst ihn weggehen! Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren

und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

 

Leseimpulse

Was berührt mich am heutigen Evangelium? 

 

Worin gleichen und worin unterscheiden sich Maria und Marta, in dem,

was sie tun und sagen?

 

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben,

auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig

nicht sterben. Glaubst du das?“ Diese Frage Jesu an Marta ist auch eine

Frage an mich. Was würde ich ihm heute antworten?

 

ANTWORT AUF GOTTES WORT

Glaubensbekenntnis (Gotteslob 3.4)

Ich glaube an Gott…

 

Lied    Meine Hoffnung und meine Freude (Gotteslob 365) 

 

Fürbitten

Alle persönlichen Anliegen können vor Gott ausgesprochen werden

und/oder

das folgende Gebet:

Ich bete für alle Menschen, die erkrankt sind,

für alle, die Angst haben vor einer Infektion,

für alle, die sich nicht frei bewegen können,

für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,

für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,

dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

Allmächtiger Gott, du bist mir Zuflucht und Stärke,

viele Generationen vor mir haben dich als mächtig erfahren,

als Helfer in allen Nöten.

Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind, 

und stärke mich und alle, mit denen ich im Gebet verbunden bin, im

Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.

 

Vaterunser

Vater unser…

 

Lied        Herr, du bist mein Leben (Gotteslob 456) 

 

 

ABSCHLUSS 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.

Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit. Amen.

 

  

 Kommentar zum Evangelium: Gottes Macht trauen

 

Skeptisch mögen wir diese Erzählung betrachten. Kann ein Toter wieder

 

 

zurückgerufen werden? Die Menschen damals nahmen die Wirklichkeit anders

wahr. Krankheit ließ sie bereits die Ohnmacht vor dem Tod fühlen.

Dass Jesus Kranke heilte und Menschen von versklavenden Mächten befreite,

zeigte: In den Herrschaftsbereich des Todes ist eine Bresche geschlagen! Darauf

gründen die Erzählungen von der Erweckung Toter; sie protestieren gegen die

Macht des Todes, ohne nur ein trotziges Aufbäumen in der Ohnmacht zu sein. Sie

gründen im Glauben an die Auferweckung Jesu durch Gott: zu einem Leben, das

kein Zurück in irdisches Dasein bedeutet, sondern endgültige Bewahrung bei Gott

bringt.

Für den Glauben an die in Jesus gegenwärtige rettende Macht Gottes steht

Martha: Als ihr Bruder stirbt, verfällt sie nicht in hoffnungslose Trauer, setzt

vielmehr gerade jetzt auf die Macht Gottes und auf das Gebet Jesu zu Gott. So

kann Jesus sie Schritt für Schritt zum ganzen Glauben führen. Jesus teilt sich

Marta mit als „die Auferstehung und das Leben“. Wer an Jesus glaubt, hat jetzt

schon ewiges Leben, das den Tod überdauern wird.

„Ewiges Leben“, das ist nach dem Johannesevangelium nicht eine rein zukünftige

Wirklichkeit, sondern sie ist jetzt schon gegeben, wenn ein Mensch sich ermutigt

sieht, im Vertrauen auf die Macht Gottes seine Aufgaben bewältigt und sich in den

Anforderungen des Lebens bewährt. Neue Lebenswirklichkeit bricht an, wenn ein

Mensch auch in aussichtloser Lage auf Gott setzt, sich in Gott geborgen weiß. In

solchem Glauben werden wir dann hinübergehen dürfen in die Lebensfülle Gottes

nach dem Tod.

 

Im Kontrast zu Marta verharrt Maria in Trauer; sie traut Jesus die rettende

Macht nicht zu. Marta dagegen verlässt sich auf Jesus – und befolgt sein Wort:

Das Grab des Lazarus wird geöffnet und Jesu Gebet wird vom Vater erhört. Im

Namen Jesu dürfen die Glaubenden freimütig alles Gott anvertrauen, der Vater

steht zu ihnen – durch Jesus.

 

(Quelle: Freiburger Sonntagshilfen, Autor: Pfarrer Dr. Winfrid Keller)

 

 

 

 

Wenn Sie eine Auslegung des Evangeliums lesen wollen, finden Sie diese ebenfalls auf 

der Internetseite der Diözese Rottenburg-Stuttgart: www.drs.de Gottesdienst & Gebet im

Netz und daheim Zuhause Gottesdienst feiern   oder

auf der Internetseite des Bibelwerks:  

www.bibelwerk.de/verein/was-wir-bieten/sonntagslesungen oder  

der Diözese Linz: www.dioezese-linz.at/site/bibelwerk/downloads/praktisches  

 Misereor-Kollekte 

Menschen im Nahen Osten, in Venezuela, im Kongo und anderen

Ländern sind auf unsere Solidarität angewiesen. Zu den übergroßen 

Nöten und Leiden wie Krieg, Vertreibung und Flucht kommt nun die 

Sorge um die eigene Gesundheit in Zeiten der Pandemie hinzu. 

Daher bitten wir Sie wie jedes Jahr am 5. Fastensonntag: 

Spenden Sie an das Hilfswerk MISEREOR. 

Das geht per: Internet: www.misereor.de/fasten-spende oder 

direkt auf das Spendenkonto von MISEREOR Pax-Bank Aachen; 

IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10; BIC: GENODED1PAX. 

Sie können Ihre Spende auch in einem Briefumschlag im Pfarrbüro 

abgeben.

 

 

 

Liebe Gemeindemitglieder,

mit dieser Gottesdienstvorlage wollen wir eine Hilfe anbieten, sich am Sonntag zu

Hause mit Christinnen und Christen auf der ganzen Welt betend und feiernd zu

verbinden. Der Gottesdienst kann alleine oder mit der Familie gebetet werden.

Bitte laden Sie niemanden dazu ein, der nicht in Ihrer Wohnung zuhause ist.

Die Vorlage kann mit eigenen Ideen, Gebeten und Liedwünschen ergänzt werden.

Die Leseimpulse sollen helfen, über das Evangelium ins Gespräch zu kommen.

Der Kommentar kann helfen, über das Evangelium nachzudenken.

Im Internet finden Sie Anregungen, wie Sie diese Gebetszeit um weitere

Gestaltungselemente (Bilder, Gedanken usw.) ergänzen können. Ist eine Bilder-

oder Kinderbibel vorhanden, kann damit eine Bildbetrachtung gestaltet werden.

 

Als Zeichen der Verbundenheit empfehlen wir, ein Licht ins Fenster zu stellen und

damit anderen Menschen zu zeigen, dass in diesem Haus/in dieser Wohnung

gerade gebetet und ein Gottesdienst gefeiert wird. Die Verbundenheit kann auch

zum Ausdruck kommen, wenn Sie zeitgleich mit anderen Gemeindemitgliedern

diesen Gottesdienst feiern (wenn die Glocken läuten, oder zur normalen

Gottesdienstzeit).

 

Vor Beginn des Gottesdienstes sollte vorbereitet und besprochen werden:

 

 

§ Ein geeigneter Platz zum Feiern

§ Symbole wie Blumen, Licht (Kerze oder LED-Kerze), Kreuz, Bibel

§ Vorlage und Gotteslob für alle Mitfeiernden

§ Wo es möglich ist, Musikinstrument(e) zur Begleitung der Lieder

§ Ob alle Lesungen vorgetragen werden oder allein das Evangelium

§ Wer welche Texte vorträgt, vorbetet und ggf. das Bibelgespräch moderiert.

§  

Die Übertragung von Gottesdiensten im Fernsehen (am 29.3.2020 um 10:15 Uhr

 

 

BR Fernsehen) und Radio, sowie via Internet, ist zudem eine Möglichkeit am

Sonntagsgottesdienst teilzuhaben. Hinweise auf www.drs.de Gottesdienst &

Gebet im Netz und daheim.

 

Wenn Sie mit einer Seelsorgerin/einem Seelsorger am Telefon sprechen wollen,

 

 

wenden Sie sich an die Seelsorger und Seelsorgerinnen vor Ort, oder an die

Telefonseelsorge: 0800/111 0 111  ·0800/111 0 222 · 116 123. Dieser Anruf ist

kostenfrei.

 

Herausgeber: 

Bischöfliches Ordinariat Rottenburg, Hauptabteilung VIIIa, Liturgie

 

Quellenvermerk für die Bibelstellen:

Die Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet erteilte für die aus

diesen Büchern entnommenen Texte die Abdruckerlaubnis. Die darin enthaltenen biblischen Texte sind Bestandteil der von den 

Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebietes approbierten revidierten Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (2016).

© 2018 staeko.net

Das Fürbittgebet wurde herausgegeben vom Liturgischen Institut der Schweiz.  

 ERÖFFNUNG

Wenn möglich, wird eine Kerze in der Mitte entzündet und ein Licht ins Fenster

gestellt.

 

Eine/r   Im Namen des Vaters und des Sohnes 

 

 

   und des Heiligen Geistes.

Alle  Amen.

Eine/r Jesus Christus ist in unserer Mitte 

   und schenkt uns seinen Frieden.

Alle  Amen.

Eine/r  Ihm öffnen wir unser Herz.

Eine/r Ihm halten wir hin, was wir aus dieser Woche mitbringen.

Eine/r  Seiner Barmherzigkeit vertrauen wir uns an.

Stille

Eine/r  Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Alle   Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. 

  Amen.

 

Lied    Liebster Jesu, wir sind hier (Gotteslob 149)

 

 

Gebet

 

 

Einer/r  Wir danken dir, Herr, unser Gott, 

   für das gemeinsame Gebet,

   das uns mit Menschen auf der ganzen Erde verbindet.

Alle  So bleibt in uns lebendig, 

   was wir allein vergessen und verlieren würden.

Du bist bei uns und gibst uns Zuversicht. 

Festige unsere Gemeinschaft mit dir und miteinander.

Schenk uns den Geist deines Sohnes, 

  unseres Herrn Jesus Christus,

der in der Einheit des Heiligen Geistes

mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. 

   Amen.

 

VERKÜNDIGUNG DES WORT GOTTES

Eine/r Lebendiger Gott, 

   du hast uns die Sehnsucht nach dir ins Herz gelegt. 

Mach uns nun hellhörig für dein Wort 

  und bereit, es anzunehmen.

Alle   Wir wollen dein Wort hören,

dein Wort sei uns Licht und gebe uns Hoffnung.

 

Wenn gewünscht, können die folgenden Lesungen vorgetragen werden

 

 

(Siehe Schott-Messbuch, oder www.erzabtei-beuron.de/schott). Alternativ

kann der Gottesdienst mit dem Evangelium fortgesetzt werden.

 

Erste Lesung aus dem Alten Testament (Ez 37,12b-14) 

 

Antwort mit Psalm 130

 

 

Beim Herrn ist Barmherzigkeit (Gotteslob 639,3.4 im Wechsel gebetet)

 

Zweite Lesung aus dem Neuen Testament (Röm 8,8-11)

 

 

Evangelium (Joh 11,3–7.17.20–30.32–45)

 

 

Dieses Evangelium könnte auch abschnittweise oder in Sprechrollen

vorgetragen werden, ein Sprecher/eine Sprecherin kann auch zwei

Rollen übernehmen. (E = Erzähler, En = Einige, J = Jesus, Ju = Juden, M = Marta, Ma = Maria)

E:  In jener Zeit sandten die Schwestern Maria und Marta Jesus die

Nachricht: Herr, sieh: Der, den du liebst, er ist krank. Als Jesus das

hörte, sagte er: 

J:  Diese Krankheit führt nicht zum Tod, sondern dient der Verherr-

lichung Gottes. Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden. 

E:   Jesus liebte aber Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte,

dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er

sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: 

J:  Lasst uns wieder nach Judäa gehen. 

E:  Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. 

Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria

aber blieb im Haus sitzen. Marta sagte zu Jesus: 

M:  Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht

gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest,

wird Gott dir geben.

E:  Jesus sagte zu ihr: 

 J:  Dein Bruder wird auferstehen. 

E:  Marta sagte zu ihm: 

M:   Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am

Jüngsten Tag. 

E:  Jesus sagte zu ihr: 

J:  Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird

leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt,

wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? 

E:  Marta sagte zu ihm: 

M:  Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, 

der in die Welt kommen soll. 

E:  Nach diesen Worten ging sie weg, rief heimlich ihre Schwester

Maria und sagte zu ihr: 

M:  Der Meister ist da und lässt dich rufen. 

E:  Als Maria das hörte, stand sie sofort auf und ging zu ihm. Als Maria

dorthin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und

sagte zu ihm: 

Ma:  Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht

gestorben. 

E:  Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die

mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert.

Er sagte: 

J: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie sagten zu ihm: 

Ju: Herr, komm und sieh! 

E: Da weinte Jesus. Die Juden sagten: 

Ju: Seht, wie lieb er ihn hatte! 

E: Einige aber sagten: 

En: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht

auch verhindern können, dass dieser hier starb? 

E: Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt und er ging zum Grab. Es

war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: 

J: Nehmt den Stein weg! 

E: Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: 

M: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag. 

E: Jesus sagte zu ihr: 

 J: Habe ich dir nicht gesagt: 

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen? 

E: Da nahmen sie den Stein weg. 

Jesus aber erhob seine Augen und sprach: 

J: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du

mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich

herumsteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich

gesandt hast. 

E: Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: 

J: Lazarus, komm heraus! 

E: Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit

Binden umwickelt und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch

verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: 

J: Löst ihm die Binden und lasst ihn weggehen! 

E: Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen

hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

 

Leseimpulse

Was berührt mich am heutigen Evangelium? 

 

Worin gleichen und worin unterscheiden sich Maria und Marta in dem,

was sie tun und sagen?

 

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben,

auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig

nicht sterben. Glaubst du das?“ Diese Frage Jesu an Marta ist auch eine

Frage an mich. Was würde ich ihm heute antworten?

 

Abschluss der Austauschrunde 

 

 

Eine/r Für Gottes Wort in der Schrift

  für Gottes Wort unter uns

  für Gottes Wort in uns

Alle  Dank sei Gott.

 

 ANTWORT AUF GOTTES WORT

Glaubensbekenntnis (Gotteslob 3.4)

Eine/r Beten wir miteinander das Glaubensbekenntnis.

Alle  Ich glaube an Gott…

 

Lied    Laudate omnes gentes (Gotteslob 386) oder

 

 

  Herr, unser Herr, wie bist du zugegen (Gotteslob 414)

Fürbitten

In den Fürbitten können die Ängste und Nöte geäußert werden, die den Betenden

besonders auf dem Herzen liegen, und/oder die Personen genannt werden, für die

man besonders beten möchte. 

Nach den einzelnen Bitten antworten alle: Wir bitten dich, erhöre uns.

 

Die Anliegen können auch in Stille vor Gott gebracht werden.

 

 

 

Oder: Das folgende Gebet kann von allen gesprochen werden:

 

 

Wir beten für alle Menschen, die erkrankt sind,

für alle, die Angst haben vor einer Infektion,

für alle, die sich nicht frei bewegen können,

für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,

für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,

dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,

viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,

als Helfer in allen Nöten.

Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind, 

und stärke in uns den Glauben, 

dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen.

 

Vaterunser

 

 

Eine/r    Beten wir nun mit den Worten Jesu

Alle   Vater unser…

 

Lied        Herr, du bist mein Leben (Gotteslob 456) oder

 

 

O Jesu, all mein Leben bist du (Gotteslob 377)

 

ABSCHLUSS UND SEGEN

Eine/r Bitten wir Gott nun um seinen Segen.

Alle    Der Herr segne uns und behüte uns.

Der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten

und sei uns gnädig.

Der Herr wende uns sein Angesicht zu

und schenke uns seinen Frieden.

Eine/r  Der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.

Alle  Amen.

Misereor-Kollekte 

Menschen im Nahen Osten, in Venezuela, im Kongo und anderen Ländern sind auf unsere Solidarität

angewiesen. Zu den übergroßen Nöten und Leiden wie Krieg, Vertreibung und Flucht kommt nun die Sorge

um die eigene Gesundheit in Zeiten der Pandemie hinzu. 

Daher bitten wir Sie wie jedes Jahr am 5. Fastensonntag: 

Spenden Sie an das Hilfswerk MISEREOR.

Das geht per: Internet: www.misereor.de/fasten-spende oder  

direkt auf das Spendenkonto von MISEREOR Pax-Bank Aachen;  

IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10; BIC: GENODED1PAX.  

Sie können Ihre Spende auch in einem Briefumschlag im Pfarrbüro abgeben.

Kommentar zum Evangelium: Gottes Macht trauen

Als Martas Bruder stirbt, verfällt sie nicht in hoffnungslose Trauer, setzt

vielmehr gerade jetzt auf die Macht Gottes und auf das Gebet Jesu zu Gott. So kann Jesus sie

Schritt für Schritt zum ganzen Glauben führen. Jesus teilt sich Marta mit als „die Auferstehung

und das Leben“. Wer an Jesus glaubt, hat jetzt schon ewiges Leben, das den Tod überdauern

wird.

„Ewiges Leben“, das ist nach dem Johannesevangelium nicht eine rein zukünftige Wirklichkeit,

sondern sie ist jetzt schon gegeben, wenn ein Mensch sich ermutigt sieht, im Vertrauen auf die

Macht Gottes seine Aufgaben bewältigt und sich in den Anforderungen des Lebens bewährt.

Neue Lebenswirklichkeit bricht an, wenn ein Mensch auch in aussichtloser Lage auf Gott setzt,

sich in Gott geborgen weiß. In solchem Glauben werden wir dann hinübergehen dürfen in die

Lebensfülle Gottes nach dem Tod.

Im Kontrast zu Marta verharrt Maria in Trauer; sie traut Jesus die rettende

Macht nicht zu. Marta dagegen verlässt sich auf Jesus – und befolgt sein Wort: Das Grab des

Lazarus wird geöffnet und Jesu Gebet wird vom Vater erhört. Im Namen Jesu dürfen die

Glaubenden freimütig alles Gott anvertrauen, der Vater steht zu ihnen – durch Jesus. 

(Quelle: Freiburger Sonntagshilfen, Autor: Pfarrer Dr. Winfrid Keller, gekürzt)

 

Wenn Sie eine Auslegung des Evangeliums lesen wollen, finden Sie diese ebenfalls auf 

der Internetseite der Diözese Rottenburg-Stuttgart: www.drs.de ► Gottesdienst & Gebet im Netz und daheim 

►Zuhause Gottesdienst feiern   oder 

auf der Internetseite des Bibelwerks: 

www.bibelwerk.de/verein/was-wir-bieten/sonntagslesungen oder  

der Diözese Linz: www.dioezese-linz.at/site/bibelwerk/downloads/praktisches  

Liebe Familien,

mit dieser Gottesdienstvorlage wollen wir eine Hilfe anbieten, sich am

Sonntag zu Hause mit Christinnen und Christen auf der ganzen Welt betend

und feiern zu verbinden. Der Gottesdienst ist für Familien mit Kindern im

Kindergarten- und Grundschulalter gedacht.

Bitte laden Sie niemanden dazu ein, der nicht in Ihrer Wohnung zuhause ist.

 

Die Vorlage kann mit eigenen Ideen, Gebeten und Liedwünschen ergänzt

 

 

werden. Die angegebenen Liedvorschläge sind aus dem katholischen

Gotteslob mit Eigenteil Rottenburg-Stuttgart und Freiburg. Viele Lieder aus

dem Gotteslob finden Sie auch auf Youtube, falls Ihnen eines unbekannt sein

sollte. Vielleicht kennen Sie und Ihr Kind/Ihre Kinder auch ganz andere Lieder

aus der Kita, dem Religionsunterricht, der Kinderkirche? Dann singen Sie

diese Lieblingslieder!

Im Internet finden Sie weitere Anregungen für den sonntäglichen Gottesdienst

in Ihrer Familie unter 

- https://www.katecheten-verein.de/de/aktuelles/ das Sonntagsblatt für

den aktuellen Sonntag mit Rätsel, Bastelidee, …

- www.familien234.de/375/ausmalbilder/ 

ein Ausmalbild zur Bibelstelle des aktuellen Sonntagevangeliums.

- https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/ 

das Sonntagsevangelium in leichter Sprache.

 

Vor Beginn des Gottesdienstes sollte gemeinsam vorbereitet und überlegt

 

 

werden: Wo wollen wir feiern? Am Esstisch? Im Kinderzimmer ein Sitzkreis

am Boden? Was brauchen wir dazu?

- eine Kerze (am besten in einem Windlicht) und Streichhölzer 

- ein Kreuz (kann man auch aus Lego bauen)

- vielleicht Blumen

- evtl. Lego/Playmobilfiguren/Puppenhausfiguren, um die Geschichte

nachzuspielen

oder das ausgedruckte Ausmalbild und Stifte

- die Gottesdienstvorlage

- Lieder auswählen oder Gotteslob bereithalten

- Musikinstrumente z.B. Triangel, Klangstäbe, Topfdeckel,… 

 

Wenn Sie mit einer Seelsorgerin/einem Seelsorger am Telefon sprechen

wollen, wenden Sie sich an die Seelsorger und Seelsorgerinnen vor Ort, 

oder an die Telefonseelsorge: 0800/111 0 111  ·0800/111 0 222 · 116 123.

Dieser Anruf ist kostenfrei.

 

2

 

 

Eine/r: Wir können heute nicht in die Kirche gehen, 

aber wir wollen uns Zeit nehmen für Gott und sein Wort.

Deshalb feiern wir den Gottesdienst heute zu Hause. 

Wir zünden die Kerze an als Zeichen, 

  dass Gott in unserer Mitte ist. 

  Er ist wie ein Licht für uns Menschen

>> Kerze anzünden 

Wir machen zusammen das Kreuzzeichen und sprechen

dazu: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des

Heiligen Geistes.

Alle:  Amen. 

 

Lied:  Manchmal feiern wir mitten im Tag (Gotteslob 472)

 

Gebet: 

Wir werden ruhig und legen die Hände zusammen. 

Wir sprechen jetzt ein Gebet. 

 

Eine/r: Lieber Gott,

  du hast uns eingeladen.

  Wir sind da (>> Namen sagen)

  Wie es uns auch geht, ob wir lachen oder weinen,

ob wir fröhlich sind oder uns Sorgen machen:

Du bist bei uns.

Dafür wollen wir dir danken.

Heute und alle Tage.

Alle:  Amen. 

 

Lied:  Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht (Gotteslob 450)

 

  Bibelgeschichte: „Die Auferweckung des Lazarus“ (nach Joh 11,1-45)

Jesus hatte einen guten Freund. 

Er hieß Lazarus und war der Bruder von Marta und Maria.

Sie lebten in Betanien.

Jesus war weit weg in Galiläa, da erhielt er die Nachricht: 

„Dein Freund Lazarus ist sehr krank.“

Als Jesus Tage später nach Betanien kam, war Lazarus in der

Zwischenzeit gestorben. 

Er lag schon vier Tage im Grab in einer dunklen Felsenhöhle. 

Ein großer Stein war vor den Eingang gerollt worden.

Marta lief Jesus entgegen und rief: 

„Herr, wenn du hier gewesen wärst, dann wäre mein Bruder Lazarus

nicht gestorben!“

Da sagte Jesus: „Dein Bruder wird auferstehen.

Ich bin die Auferstehung und das Leben! 

Jeder, der an mich glaubt, wird, auch wenn er stirbt, 

in Ewigkeit leben.

Glaubst du das?“

Marta antwortete Jesus: 

„Ja, ich glaube fest, dass du der Erlöser, der Sohn Gottes bist.“

Auch Maria kam nun mit vielen anderen Menschen, die um Lazarus

trauerten, zu Jesus.

Und sie sagte weinend zu ihm: „Herr, wenn du hier gewesen wärst,

dann wäre mein Bruder Lazarus nicht gestorben!“

Da musste auch Jesus weinen.

Er ging mit den Menschen zum Grab und sagte: 

„Nehmt den Stein von der Felsenhöhle weg!“

Und Jesus schaute zum Himmel hinauf und rief:

„Vater, ich danke dir, dass du mich immer erhört hast. 

Die Menschen, die hier um mich herum stehen, 

sollen zum Glauben an dich kommen.“

Darauf schrie Jesus mit lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“

Da kam Lazarus heraus und viele der Menschen, die dabei waren

und das gesehen hatten, glaubten an Jesus.  

Bibel erleben 

- Man kann die Geschichte mit Spielzeug, das man zu Hause hat

nachspielen, 

oder mit größeren Kindern ins Gespräch kommen:

Manchmal ist es im Leben von Menschen hell und schön. 

Es geht den Menschen gut.

Sie haben Lebensfreude. (Beispiele miteinander überlegen)

Manchmal ist es im Leben von Menschen dunkel, traurig und

finster. (Beispiele sammeln: z.B. ein Freund meldet sich nicht

zurück, es gibt Streit in der Familie, jemand ist krank...)

Es tut dann so gut, wenn jemand uns zuruft: Komm heraus!

Aus deiner Dunkelheit, aus deiner Angst, aus deiner

Traurigkeit.

Wie können wir anderen im Moment aus der Dunkelheit helfen? 

(Gemeinsam überlegen: Anrufen, zulächeln, einen Brief

schreiben…)

Jesus will auch uns aus dem Dunkel herausholen ins Licht! Er

selbst ist das Licht und das Leben, unsere Hoffnung und

unsere Freude.

Als Zeichen für das neue Leben, das Jesus uns schenken will, 

können wir heute noch (im Lauf des Tages) einen blühenden

Zweig ins Haus holen und ihn in eine Vase stellen

oder wir basteln im Anschluss an unseren Gottesdienst Blumen

aus Papier oder malen Blumen ans Fenster.

 

Lied  Du bist Licht und du bist Leben (Gotteslob 373)

oder: Meine Hoffnung und meine Freude (Gotteslob 365)

 

  Fürbitten

Eine/r: Jesus weiß, wie es ist, wenn man traurig ist. 

Er hat geweint, als er vom Tod seinen Freundes Lazarus 

  gehört hat. 

Jesus versteht uns und 

wir dürfen für uns und für andere beten 

und zu unserem Vater im Himmel mit allen 

Sorgen, Wünschen und Bitten kommen:

 

Jede/r (freiwillig):   

   Guter Gott, heute denke ich besonders an…

   >> Jedes Kind und jeder Erwachsene 

   erzählt seine Sorgen, Wünsche und Bitten.

Nach jeder Bitte können alle antworten: 

Wir bitten dich, erhöre uns.

 

Abschließend: 

Eine/r: Guter Gott, du kennst uns 

und hast unsere Bitten, Sorgen und Wünsche gehört. 

Auch das, was wir nicht laut gesagt haben, weißt du, 

denn du kennst uns. 

Wir brauchen deine Nähe und dein Licht. Du lässt uns

nicht allein. 

Dafür danken wir dir und beten mit den Worten, 

  die Jesus uns gegeben hat. 

 

Vaterunser 

Dazu können wir mit unseren Händen eine offene Schale 

formen.

Alle: Vater unser im Himmel

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

Segen

Eine/r:  Wir wollen Gott um seinen Segen bitten:

Gott, schenke uns deinen Segen 

  und behüte uns und alle, die wir lieben.

Gib uns deinen Frieden

Und so segne und behüte uns Gott

der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. +

Alle:  Amen. 

 

Lied:  „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“ (Gotteslob 453)  

 

 

Zum Schluss evtl. noch das Bild ausmalen oder die Idee vom

Sonntagsblatt (S.8) machen, Blumen ins Haus holen oder Blumen

basteln oder…

 

Herausgeber

Bischöfliches Ordinariat Rottenburg, Hauptabteilung VIIIa, Liturgie

 

 

 

 

Bastelidee:

Ostergras aussäen und überlegen, wer sich über solch ein Geschenk

freuen würde.